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Bitcoin unter Druck: Streit um ein Software-Update für die Krypto-Währung

Die Krypto-Währung Bitcoin ist aktuell fast ein Drittel weniger wert als noch vor wenigen Wochen. Das hängt diesmal nicht nur mit den üblichen Marktschwankungen zusammen. Die Bitcoin-Währung, genauer die Blockchain-Technologie dahinter, steht vor einer wichtigen Veränderung. Grund hierfür ist die in den letzten Monaten stark gestiegene Nachfrage nach der Krypto-Währung. So soll die Blockgröße der Blockchain von einem auf zwei Megabyte erhöht werden, um eine schnellere Abwicklung der Transaktionen zu ermöglichen. Diese können sich aktuell auf mehrere Tage ausdehnen. Das anstehende Software-Update könnte schlimmstenfalls zur Spaltung führen. Denkbar sind aktuell zwei Szenarien: Es findet sich eine Mehrheit, die das geplante Update Anfang August unterstützt und es bleibt bei der Reformierung der Blockchain. Oder aber es kommt zur Spaltung zwischen alter und neuer Teilwährung. Übrig blieben dann zwei Bitcoin-Varianten mit unterschiedlicher Ausrichtung – eine Entwicklung, über die wohl die meisten Schürfer und Käufer nicht glücklich sein dürften. Zukünftig schnellerer Handel mit Bitcoin möglich Für Anleger, die sich mit dem Handel von Bitcoins beschäftigen, bringt diese Neuerung zum einen eine deutliche Beschleunigung des Handels, zum anderen aber auch erweiterte Möglichkeiten bei der Durchführung von Transaktionen. Doch diese Öffnung des Handels, die dem gestiegenen Handelsangebot Rechnung trägt, ist nicht bei allen Marktteilnehmern willkommen. Es gibt beispielsweise Befürchtungen, dass hieraus Betrugsmöglichkeiten entstehen könnten. Daher wächst offenbar das Misstrauen, was sich in sinkenden Kursen niederschlägt: Der Kurs ist in den letzten Tagen von einem Höchststand von 2.500 Euro im Juni auf rund 1.800 Euro gesunken. Ob das Vertrauen in die Bitcoin-Währung nachhaltig leidet, wird sich erst noch erweisen müssen. Anleger, die mit der Krypto-Währung handeln oder diese verwalten, sollten auf jeden Fall in den nächsten Tagen einige Punkte beachten. Insgesamt könnte zum 1. August zumindest für einige Zeit der Handel mit Bitcoin stark eingeschränkt sein, weil die Bitcoin-Entwickler den Kunden raten, 48 Stunden davor und einige Stunden danach keine Bitcoins zu akzeptieren und keine privaten Schlüssel zu sichern, auch wenn die Bitcoins an fremde Dienste ausgelagert sind. Ads_BA_AD("CAD3");Bitcoin: Droht der Krypto-Währung die Spaltung? Für die Anleger ist die Lage derzeit unübersichtlich. Zwar könnt ihr im Moment davon ausgehen, dass die Mehrheit den Segwit-Support und die damit einhergehenden Neuerungen supporten wird – sicher ist das aber nicht. 95 Prozent der Schürfer müssen der Neuerung zustimmen, bislang ist dieser Wert mit aktuell rund 88 Prozent Zustimmung noch nicht erreicht. Bereits ab dem 26. Juli können alle Blocks in der Blockchain die Akzeptanz für BIP141 (also das Segwit2x-Update) signalisieren. Die Implementierung des Updates unter dem Namen Segwit2x soll rund um den 1. August erfolgen (ab dem 26. Juli soll die Funktion bereits implementierbar sein) und dann auch Offchain-Buchungen ermöglichen. Auf diese Weise soll in Zukunft die zentrale Blockchain umgangen werden, indem die Abwicklung zwischen zwei Handelspartnern dezentral erfolgt, sodass lediglich das Ergebnis der Transaktion in die Blockchain übertragen wird – für Händler und Finanzdienstleister ein echter Gewinn, einigen Schürfern und Puristen dagegen ein Dorn im Auge. Das könnte dich auch interessieren: Bitcoins kaufen: So kommt die Kryptowährung Schritt für Schritt auf dein Konto Kryptowährung Byteball: Wer Bitcoin besitzt, bekommt diese Währung gratis    

Der ganze Artikel ist im Newsticker von T3N nachzulesen.

17.07.2017

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